Kopf- und Nackenschmerzen

Symbolbild Frau mit Nackenschmerzen Praxis Beweggruende

Wenn der Kopf zu schwer wird

Nackenschmerzen sind nach Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzart von Menschen in unserem Kulturkreis.

Statistisch gesehen, sind Frauen von den Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich und den Schmerzen an der Halswirbelsäule weitaus häufiger betroffen als Männer.

Traten früher Nackenschmerzen meist erst in mittlerem Alter auf, leiden heute schon sehr viele Jugendliche darunter. Und im Erwachsenenalter leidet schon ein Drittel aller Deutschen im Laufe eines Jahres mindestens ein- bis zweimal an massiven Nackenschmerzen.

Fast jeder von uns kennt den nörgelnden und ziehenden Schmerz, der oft bis in den Kopf, die Schultern und die Arme ausstrahlt und uns die letzte Energie raubt.

Woher kommen die Nackenschmerzen?

Die meisten Schmerzen im Nackenbereich kommen von verkürzten und dauerhaft angespannten Muskeln und Faszien. Unser täglicher Stress führt zu einer Potenzierung dieses Effekts.

Schauen wir uns doch ruhig einmal einmal unsere tägliche Lebensweise an: Wir sitzen am PC, wir schauen aufs Handy, wir essen, arbeiten und schreiben mit unseren Händen … fällt Ihnen etwas auf? Nahezu alle Tätigkeiten, die wir verrichten, spielen sich vor unserem Körper ab. Dadurch kommt es zu einer Verkürzung der Kopf-, Schulter- und Brustmuskulatur. Der Rücken und der Nacken runden sich immer mehr nach vorne.

Jetzt kommt der Versuch des Körpers ins Spiel, dies auszugleichen:

Damit wir nicht den ganzen Tag mit gesenktem Haupt durchs Leben gehen oder sogar gradewegs nach vorne kippen, ziehen die Schulter-Nacken-Muskeln dagegen – und das dauerhaft. Das Resultat? Wer kennt ihn nicht, den „Brettnacken“!

Wenn alles vorne viel zu kurz und hinten alles dagegen zieht, wirkt eine Kraft, die unsere Bandscheiben der Halswirbelsäule zusammenpresst. Der Abstand zwischen den Wirbelkörpern und den Facettengelenken der Halswirbelsäule wird immer geringer. Irgendwann entstehen dann Bandscheibenvorfälle und Arthrose.

Häufige Diagnosen und Befunde bei Nackenschmerzen

Eine genaue Definition von Nackenschmerzen im medizinischen Sinne existiert nicht.

Häufige Begrifflichkeiten sind:

  • Meningismus – Nackensteifigkeit
  • Torticollis – Schiefhals
  • Cervikalsyndrom – Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule
  • Discusprolaps – Bandscheibenvorfall
  • Spondylarthritis – Entzündung der Facettengelenke
  • Spondylarthrose – Degenerative Veränderung der Facettengelenke

Nackenschmerzen und ihre Erscheinungsformen

Nackenschmerzen führen häufig zu massiven Kopfschmerzen in den Schläfen, der Stirn oder auch im Hinterkopf. Der Kopf dröhnt wie nach einer langen Partynacht. Allein die Ursache ist häufig eine andere …

Der Nacken fühlt sich bretthart an, die Bewegung zu der ein oder anderen Seite ist eingeschränkt, jede Erschütterung tut weh.

Manchmal kommt es zu einem Schmerz hinter den Augen, die Sehfähigkeit erscheint eingeschränkt. Die Konzentrationsfähigkeit lässt nach.

Die Last auf unseren Schultern hat einen großen Einfluss auf den Schmerz: Stress, andauernde Probleme, wenig Ausgleich, schlechte Luft im Büro, Ängste, Depressionen sowie ein problembehaftetes soziales Miteinander können als Kofaktoren oder auch ursächlich für den Nackenschmerz verantwortlich sein.

Operation, Schmerzmittel oder funktionelle Behandlung?

Die meisten Nackenschmerzen sind sehr gut durch unsere Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht zu erreichen.

Bei einigen Befunden sollten Sie jedoch unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Dazu gehören:

  • Nackenschmerzen nach einem Unfall
  • Nackenschmerzen, die mit Fieber einhergehen
  • Nackenschmerzen, die mit Gewichtsverlust einhergehen
  • Nackenschmerzen, die mit motorischen Ausfällen einhergehen

Viele Ärzte stehen unter dem Druck, einen sofortigen Behandlungserfolg im Sinne einer Unterdrückung des Schmerzes erzielen zu wollen. Dabei kommen Schmerzmittel, schmerzlindernde Spritzen an die Halswirbelsäule, Kortison-Injektionen, Einrenken der Halswirbelsäule, Elektrotherapie, Stoßwellentherapie und Akupunktur zum Einsatz. Als letzter Ausweg wird schulmedizinisch eine Versteifung der Halswirbelsäule empfohlen, bei der die Wirbelkörper durch Verschraubung gegeneinander unbeweglich gemacht werden.

Aber Achtung!  

Der von uns wahrgenommene Schmerz ist ein Alarmsignal. Dieser Alarmschmerz warnt uns vor der drohenden Zerstörung unserer Halswirbelsäule durch die zu hohen Spannungen im Gewebe. Wird der Schmerz ausgeschaltet, ohne die Spannungen zu reduzieren, kann es zu einer fortschreitenden Schädigung kommen.

Oft geht es auch ohne OP und ohne Schmerzmittel!

Hierin besteht unser therapeutischer Ansatz: Wir packen den Schmerz am Kragen, indem wir den Alarmschmerz achten und ernst nehmen. Durch die von uns durchgeführte Osteopressur lernen wir Ihren Schmerzzustand genau kennen und entdecken die ursächlich verantwortlichen Muskeln. Der Nackenschmerz ist nach Durchführung dieser Technik in 90 % der Fälle nur noch zu einem Bruchteil vorhanden. Das ist der Beweis, dass Ihre Schmerzen muskulär-faszial bedingt sind.

Gezielt auf das Ergebnis dieser Osteopressur zugeschnitten, trainieren wir danach Ihre Fähigkeiten zur dauerhaften Beseitigung Ihrer Schmerzen. Wir zeigen Ihnen die entscheidenden Übungen und üben diese in ihrer exakten Ausführung mit Ihnen ein.

Ganz nach unserer Behandlungstrias „Drücken-Dehnen-Rollen“ sichern wir den Erfolg durch auf Ihre Schmerzbereiche abgestimmte Faszienrollmassagen.  

Sie haben nichts zu verlieren: Bereits in der ersten Sitzung können wir feststellen, ob Ihre Beschwerden durch unseren Ansatz positiv zu beeinflussen sind. Nebenwirkungsarm und ohne zu schaden!

Vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie gern.